Die European Online Gaming Legislation (EGBA)
Online Gambling ist noch immer eine relativ neue Angelegenheit, und viele Länder wissen bisher nicht recht, wie sie damit umgehen sollen. Das betrifft vor allem Europa, weil es hier nicht nur um nationale Interessen geht, sondern auch die Belange der EU bedacht werden müssen.
Was ist die EGBA?
EGBA ist die Abkürzung für European Gaming and Betting Association, eine Vereinigung europäischer Glücksspielanbieter, die sich für die Interessen der von Online Gamblern in Europa einsetzt. Es handelt sich zwar um eine Non-Profit-Organisation, aber ihre Mitglieder haben dennoch ein großes Interesse am Schutz des europäischen Glücksspiels, da dort ein Großteil der Einnahmen im globalen Glücksspielmarkt erzielt wird.
Welche Stellung hat die EGBA?
Die EGBA stützt sich auf Artikel 49 des Vertrags über die Europäische Union. Dieser besagt, dass innerhalb der Europäischen Union ein freier Dienstleistungsmarkt bestehen soll. Die EGBA sieht Online Gambling als Teil dieses Dienstleistungssektors und besteht daher auf einem freien Austausch. Die EGBA hat nicht das Ziel, den Ländern Online Gambling aufzuzwingen, die Glücksspiele jeglicher Art vollständig verboten haben, sondern staatliche Diskriminierung gegenüber privaten Anbietern zu verhindern, mithilfe der der Staat versucht, sein Glücksspielmonopol zu verteidigen.
Was tut die EGBA?
Derzeit unterstützt die EGBA Untersuchungen des deutschen und schwedischen Glücksspielrechts. In beiden Ländern sind Regelungen in Kraft getreten, die staatliches Glücksspiel stärken und andere Anbieter ausschließen sollen. Die EGBA wird auch in Zukunft solche Beispiele staatlicher Doppelmoral anprangern.









