Holdem: Wenn Soll Man Suited Spielen?
Ein Ass ist bekanntlich an sich schon eine ziemlich starke Karte, und noch bekanntlicher sind zwei Asse die bestmögliche Starthand. Wie gut ist ein Ass aber wirklich? Es gibt haufenweise Spieler, die bereit sind, sogar mit A-2 alles zu riskieren (in Fachkreisen gilt die 6 allgemein als die schlechteste Beikarte, weil es das niedrigste Ass ist, dessen Kicker keine Straße bilden kann). Meistens ist das ein Fehler, weil andere Spieler ja auch Asse haben können. Fällt dann ein Ass auf dem Flop, wird es schwer, die Hand loslassen zu können. Wie sieht es nun aber mit einer Hand wie A-6 suited aus?
Wann sollte man suited Asse überhaupt spielen?
Hohe suited Asse wie AK, AQ und AJ sind fast immer und aus jeder Position spielbar. Wenn man pre-Flop mit einem All-in konfrontiert wird, kann man sich von AQ oder AJ suited ach schon mal trennen. Es gibt sogar Situationen, in denen man AK folden muss, allerdings nur, wenn man sich sicher ist, dass irgendwo Asse oder Könige sitzen.
Kleine suited Asse wie A-5 oder A-3 sind eigentlich nur dann profitabel, wenn sie eine Straight oder zumindest einen Flush Draw floppen. Mit solchen Händen sollte man versuchen, den Flop billig zu sehen. Natürlich ist man versucht, an einem gefloppten Top Paar festzuhalten, aber meistens hat jemand, der diese Hand mitgeht, ein besseres Ass. Floppt man weder Striaght noch FLush Draw sollte man sich tunlichst von der Hand trennen, wenn jemand ernsthaft Stärke zeigt.









